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Infoveranstaltung





Bürgerinformationsveranstalung am 28. November 2012





Die Informationsveranstaltung zum Thema "Sicherheitstechnische Nachrüstung Tunnel Eching", der ca. 200 Besucher beiwohnten, wurde dieses Mal aus Platzgründen in der Sporthalle in Eching abgehalten. Ziel war es, eine der beiden neu vorgestellten Varianten für die Verkehrsführung während der Dauer der sicherheitstechnischen Nachrüstung des Tunnels auszuwählen.

Inhalt
Zusammenfassung und Ergebnis der Veranstaltung

Die Verantwortlichen der Autobahndirektion Südbayern legten sich gemeinsam mit den Echinger Bürgern (Abstimmung per Handzeichen) vorläufig auf die sog. Variante Mitte fest. Hierbei wird die Autobahnfahrbahn für die Fahrtrichtung München am Tunnel vorbei über eine ca. 400 m lange Brücke geführt. Die Verkehrsführung in Eching bleibt dabei weitgehend erhalten, am Kreisverkehr wird eine Unterführung zur Verbindung von Eching Nord mit Eching Süd eingerichtet. Die Staatsstraße wird etwas nach Süden verlagert (hierfür müssen die vorhandenen Radwege geringfügig ausgebaut werden). Für Lärmschutz wird gesorgt. Die weiteren Fragen der Echinger Bürger wurden weitgehend beantwortet.

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Ausführlicher Bericht

Zu Gast waren mehrere Vertreter der Autobahndirektion Südbayern, Dienststelle Kempten. Darunter die Hauptredner Baudirektor Gernot Rodehack, der technische Angestellte Christian Winkler und Bauoberrat Dr.-Ing. Christian Hocke. Weitere Gäste waren der Staatsminister a.D. Dr. Goppel sowie die Vertreter der Bürgerinitiative. Der Echinger Bürgermeister Siegfried Luge leitete die Veranstaltung.

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Bürgermeister Luge fasste zu Beginn die letzte Informationsversammlung zum Thema zusammen. Damals wurde die sog. Ost-Variante vorgestellt:

Ost-Variante (verworfen):

Die Fahrtrichtung Lindau der A96 würde in der jeweils freien Röhre des Tunnels verlaufen. Die Fahrtrichtung München müsste dann auf der jetzigen Staatsstraße direkt über den Kreisverkehr laufen. Der Verkehr über die Autobahn müsste dabei von Norden her ab der Windachbrücke an der Windach entlang nach Osten hinter dem REWE-Supermakrt vorbei bis hinder das neu entstehende Ärztehaus geführt werden. Dort würde er dann über eine provisorische Brücke nach Süden über die Autobahn (jetzige Staatsstraße) geführt werden. Im Süden wären dann allerdings mehrere Anwesen durch die auslaufende Brücke stark betroffen. Auch für Fußgänger und Radfahrer wäre diese Variante nicht optimal.

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Autobahnverkehr im Tunnel belassen:

Auch wurde bereits geprüft, ob es möglich wäre, beide Fahrtrichtungen der A96 im Tunnel zu belassen. Da hier aber dann nur eine Spur in jede Richtung möglich wäre, würde es starke Rückstauungen geben. Dadurch würde laut Bauoberrat Dr. Hocke ein rechnerischer volkswirtschaftlicher Schaden von ca. 80 Mio Euro entstehen. Außerdem würden bei Staus viele Fahrzeuge die Autobahn verlassen und die Staatsstraße durch Eching nutzen, was in Eching und insbesondere am Kreisverkehr zu erheblichen Verkehrsbehinderungen führen würde. Somit ist für die Autobahndirektion klar, dass mindestens eine Fahrtrichtung nach oben auf die Staatsstraße gelagert werden muss.Nach der letzten Bürgerversammlung, bei der die beiden Varianten vorgestellt wurden, legte die Bürgerinitiative der Autobahndirektion noch selbst entworfene alternative Pläne vor, von denen dann am 25. September 2012 zwei favorisierte Varianten (Variante West und Variante Mitte) im Landtag in München diskutiert wurden. Anwesend waren dabei Staatssekretär Eck, Staatsminister a.D. Dr. Goppel sowie Vertreter der Autobahndirektion Südbayern und des Echinger Gemeinderats. Als Ergebnis wurde festgehalten, dass der Wall südwestlich des Kreisverkehrs teilweise abgetragen werden kann, um hier temporär eine neue Verbindungsstraße in Richtung Greifenberg zu errichten. Zuvor wurde angenommen, dass das aus Naturschutzgründen nicht möglich sei.

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Als Alternativen wurden nun die beiden folgenden Varianten vorgestellt und verglichen:

Variante Mitte (favorisiert und von der Bürgerversammlung per Abstimmung befürwortet):




Quelle: Autobahndirektion Südbayern, Dienststelle Kempten
Eine hochaufgelöste pdf-Version des Planes finden Sie hier.


Für diese Variante wird die zweispurige Fahrbahn in Richtung München außerhalb des Tunnels über eine ca. 400 m lange Brücke geführt. Die Brücke überquert die Kaagangerstraße direkt an der Einmündung in den Kreisverkehr. Dafür muss von Westen und von Osten her Erde aufgeschüttet werden, um die Brückenhöhe von ca. 6,0 m (4,5 m Durchfahrtshöhe) am Kreisverkehr zu erreichen. Dadurch ergeben sich von Westen her eine Steigung der Autobahn von ca. 2,5% und ein Gefälle nach Osten von ca. 5,0%. Die Verbindung der nördlichen mit der südlichen Hälfte Echings ist unter der Brücke für alle Verkehrsteilnehmer ohne wesentliche Einschränkungen möglich. Südlich der ausgelagerten Autobahnfahrbahn werden die Wege nach Greifenberg und Inning soweit ausgebaut, dass ein reibungsloser Verkehr möglich ist. Die konkrete Lage der provisorischen Bushaltestellen muss noch mit den Verkehrsbetrieben abgestimmt werden. Südlich der Brücke wird ein kleiner Kreisverkehr aufgebaut, welcher die bisherige Funktion des bestehenden Kreisverkehrs übernehmen soll. Die Zufahrt zur Tankstelle Gleiser muss voraussichtlich nach Osten verlegt werden, da im Nordwesten eine Betonschutzwand zum Schutz der Autogas-Tankstelle errichtet werden muss.
Für den Lärmschutz wird auf der Brücke auf der südlichen Seite eine ca. 2,5 bis 3,0 m hoher Lärmschutzwand errichtet. Nach Norden wird lediglich eine Betonschutzwand mit ca. 1,15 m Höhe gebaut, welche aber aufgrund der erhöhten Lage der Fahrbahn bereits als Lärmschutz ausreichend ist.

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Variante West (von der Bürgerversammlung nicht befürwortet):




Quelle: Autobahndirektion Südbayern, Dienststelle Kempten
Eine hochaufgelöste pdf-Version des Planes finden Sie hier.


Bei dieser Variante würde die Autobahn direkt auf der Staatsstraße verlaufen, wodurch der Kreisverkehr weichen müsste. Die Überquerung der Autobahn würde dann mit einer ca. 60 m langen Brücke im Westen erfolgen. Die Brücke würde wenige Meter westlich des westlichen Tunneleingangs über die komplette bestehende Autobahn und die jetziges Staatsstraße sowie über die neu zu errichtende (zur Staatsstraße parallel laufende) Behelfsstraße führen. Für die Baumaßnahmen wäre eine ca. dreiwöchige Unterbrechung der Verbindung zwischen Eching Nord und Eching Süd entstehen. Danach wäre ein ca. 800 m langer Umweg für Fahrten zwischen Eching Nord und Eching Süd und damit auch für die Fahrt von Eching Ort nach Inning in Kauf zu nehmen. Für Fußgänger würde eine direkte Fußgängerbrücke auf Höhe des jetzigen Kreisverkehrs errichtet werden, Radfahrer müssten den Viehtrieb im Westen nutzen (ca. 300 m Umweg).

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Vor- und Nachteilte der beiden Varianten:

Die Vor- und Nachteile der beiden Varianten Mitte und West wurden durch Bauoberrat Dr. Hocke vorgestellt:

Vorteile der Variante Mitte:
  • wenig Landwirtschaftlicher Grund Betroffen
  • Flora-Fauna-Habitat (FFH) Windach ist nicht betroffen
  • in das Landschaftsschutzgebiet südwestlich wir nur minimal eingegriffen
  • es werden überwiegend bestehende Verkehrsflächen genutzt
  • Die Verbindung von Eching Nord und Eching Süd bleibt bestehen. Dadurch ergeben sich weiterhin kurze Wege für Schulbusse, Einsatzfahrzeuge (Feuerwehr, Rettungsdienst) und alle Bürger (Erreichbarkeit des Supermarkts, des entstehenden Ärztehauses, der Autobahn usw.)
  • geringere Bauzeit der Behelfsverkehrsfürhung und nur geringe Verkehrsbehinderungen
  • besserer Lärmschutz
  • höhere Verkehrssicherheit

Nachteile der Variante Mitte:
  • Es muss teilweise privater Grund bebaut werden, wobei besonders das Anwesen Gleiser (Tankstelle) betroffen ist.
Vorteile der Variante West:
  • Privatgrund bleibt wenig betroffen
Nachteile der Variante West:
  • höherer Flächenverbrauch, auch landwirtschaftliche Flächen, Eingriff in das südwestliche Landschaftsschutzgebiet
  • größere Umwege für die Ortsverbindung, schlechtere und weniger sichere Verkehrsführung
  • längere Bauzeit, zeitweise Sperrung der Verbindung zwischen Nord und Süd

Nach der Gegenüberstellung der beiden Varianten ging Bürgermeister Luge noch auf zwei Punkte ein, die der Gemeinderat bei der letzten Sitzung herausgearbeitet hat: Es müsse zusätzlich ein Radweg nach Inning vorgesehen werden und es muss sollte eine Ampelanlage für Fußgänger errichtet werden, um bei Ausweichverkehr (aufgrund von zu erwartendem Stau auf der Autobahn) dennoch sicher die Straße überqueren zu können. Eine Einrichtung für das sichere Überqueren der Straße wurde durch Bauoberrat Dr. Hocke in Aussicht gestellt. Für den geforderten Radweg besteht hingegen kein Handlungsbedarf, da hier die Zufahrtsstraße zur Kläranlage auf der Nordseite der Autobahn vom Fahrradfahrern genutzt werden kann.

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Anschließende Diskussion:

In der anschließenden Diskussionsrunde wurden noch verschiedene Bedenken geäußert:
  • Andreas Gleiser (BI) führte an, dass für die Variante Mitte ggf. Spundwände geschlagen werden müssen, was zu Erschütterungen und dadurch zu Schäden an Gebäuden führen könnte. Bauoberrat Dr. Hocke teilte mit, dass es noch nicht sicher ist, ob überhaupt Spundwände geschlagen werden müssen bzw. dass diese wenn dann nicht sehr tief eingeschlagen werden müssten, so dass keine Schäden zu erwarten sind.

  • Eine angefragte Verlegung der Brückenführung nach Norden ist laut Dr. Hocke aus statischen Gründen nicht möglich (Tunnelnähe) und würde auch die Baumaßnamen für die Fluchttreppe auf der südlichen Seite des Tunnels behindern.

  • Nach Fragen zur Berechnung der Lärmausbreitung wurde erläutert, dass die Berechnung nach einheitlichen Formeln aufgrund von Verkehrsdaten erstellt wurde und dass es sich bei allen Angaben um Mittelpegel handelt. Alle Anwesen haben durch die geplanten Maßnahmen eine Lärmbelastung von unter 70 dB(A) tagsüber und 60 dB(A) nachts (22 bis 6 Uhr). Die Spitzenpegel können dabei durchaus bis doppelt so hoch ausfallen.

  • Auf Nachfrage wurde angegeben, dass die Bäume südöstlich des Kreisverkehrs (auf der Grünfläche gegenüber der Tankstelle Gleiser) gefällt werden müssen. Nach den Baumaßnahmen werden ersatzweise neue Bäume gepflanzt. Das Fällen der Bäume wäre für beide vorgeschlagenen Varianten erforderlich, da hier jeweils die Verbindungsstraße nach Inning verlaufen müsse.

  • Eine Verbreiterung der Staatsstraße für die Nutzung als Autobahnfahrbahn ist nicht erforderlich, da die Straße bereits 7,5 m breit ist.

  • Da die Baumaßnahmen im Tunnel vor dem Wintereinbruch beendet sein müssen (Autobahn-Verkehrsführung außerhalb des Tunnels ist nicht wintertauglich), wurde gefragt, wie viel Puffer für die Bauarbeiten eingerechnet wurden. Baudirektor Rodehack fasste zusammen, dass der Bau im Tunnel von Mai bis Oktober stattfinden wird. Dabei ist 24h-Baubetrieb und ein kleiner Puffer eingeplant. Bei unvorhergesehenen Umständen bleibt jedoch immer ein kleines Risiko, dass die Bauzeit nicht einzuhalten wäre. Als Vergleich zum Echinger Projekt wurde der vor kurzem nachgerüstete Kohlbergtunnel angeführt, bei dem nach dem gleichen Verfahren gebaut und die Bauzeit exakt eingehalten wurde.
    Nach der usrprünglichen Planung sollten die Bauarbeiten im Tunnel im Jahr 2015 stattfinden. Jedoch ist das laut Baudirektor Rodehack fast nicht mehr machbar, da die Dauer des Planfeststellungsverfahrens und die Einspruchsfristen höchst wahrscheinlich eine Verschiebung um ein Jahr zur Folge haben werden. Demnach würden die vorbereitenden Bauarbeiten außerhalb des Tunnels nun erst im Herbst 2014 beginnen und noch vor Wintereinbruch abgeschlossen werden. 2015 würde dann von Mai bis Oktober im Tunnel gearbeitet werden. Direkt im Anschluss soll dann im Herbst 2015 der Rückbau beginnen und größtenteils noch bis zum Winter abgeschlossen werden. Einige Arbeiten werden aber voraussichtlich auch noch im Frühjahr 2016 anfallen.

  • Dr. Hübsch (BI), der sich seit mehreren Jahren für den Lärmschutz an der A96 stark macht, fragte nach geplanten Lärmschutzmaßnahmen nach den Arbeiten am Tunnel. Dann steht nämlich eine Erneuerung des Belags der Fahrbahnen vom Tunnel Eching bis zum Tunnel Etterschlag an. Dr. Hübsch drängt auf den Einsatz von offenporigem Asphalt (siehe http://www.leiserstrassenverkehr.bayern.de/laermarme_belaege/offenporiger_asphalt/), der seinen Angaben zufolge eine deutlich bessere Lärmminderung bewirkt als die geplante DSH-V-Variante (Dünne Asphaltschichten in Heißbauweise auf Versigelung, siehe http://www.leiserstrassenverkehr.bayern.de/laermarme_belaege/dshv/). Baudirektor Rodehack entgegnete, dass es keine gesetzliche Grundlage für den Einsatz des offenporigen Asphalts für die besagte Strecke gibt und somit auch keine Finanziellen Mittel vom Bund dafür zur Verfügung gestellt werden. Zudem habe der offenporige Asphalt auch Nachteile. Zum einen sinkt die Lärmminderung von Anfangs teils über -9 dB(A) längerfristig auf ca. -5 dB(A), weil die offenen Poren mit der Zeit verschmutzt und damit versiegelt werden. Zum anderen liegt die Haltbarkeit nur bei etwa 10 Jahren (der offenporige Asphalt im Anschluss an den Tunnel im Westen wurde bereits erneuert). Desweiteren wäre ein aufwendiger Umbau der Entwässerungsanlagen und der Untergründe der Fahrbahnen nötig, da die Straßenabwässer durch den Asphalt sickern und anders abgeführt werden müssen.Der geplante DSH-V-Asphalt weist im Gegensatz zum offenporigen Asphalt eine bessere Haltbarkeit bei geringeren Baukosten auf ermöglicht Lärmreduzierungen von immerhin -3 bis -4 dB(A) (im Gegensatz zu -5 dB(A)), wobei diese Werte noch nicht offiziell bestätigt sind (es gibt noch keine abgeschlossenen Untersuchungen, da das Verfahren relativ neu ist).

  • Eine weitere Frage zielte auf die volkswirtschaftliche Sicht der Umleitungsmaßnahmen. Hier wurde von Bauoberrat Dr. Hocke angegeben, dass nach internen Berechnungen eine Belassung des Autobahnverkehrs im Tunnel rechnerisch zu einem volkswirtschaftlichen Schaden von ca. 80 Mio Euro (Staukosten) führen würde. Dagegen fällt der Nachteil, den Echinger Bürger durch die Umleitungsmaßnahmen erleiden, vergleichbar gering aus. Baudirektor Rodehack merkte an, dass sich durch den Tunnel täglich 54.000 Fahrzeuge bewegen, welche bei Staus auf die Staatsstraße ausweichen würden, was zu noch größeren Behinderungen in Eching führen würde.

  • Christian Schamberger (BI) fragte, warum die Variante Mitte bevorzugt wird, da die Variante West in Eching direkt weniger Beeinflussungen bedeuten würde. Baudirektor Rodehack erwiderte, dass beide Varianten zu Beieinträchtigungen führen würden.

  • Es wurde gefragt, wieso bei der Variante Mitte nur im Süden eine Lärmschutzwand errichtet werden soll. Baudirektor Rodehack verwies auf die unterschiedlichen Bedingungen (die südlichen Bebauungen liegen näher und auch die Höhenunterschiede würden dazu führen, dass der südliche Bereich stärker vom Lärm betroffen wäre. Auf der Nordseite reicht die ca. 1,15 m hohe Betonwand aus, die sowieso zur Sicherung nötig ist.

  • Andreas Gleiser (BI) erkundigt sich, ob die Zufahrt zu seiner Tankstelle vom neuen Kreisverkehr aus ermöglicht werden kann und wie die entfallenden Parkflächen auf seinem Grundstück kompensiert werden können. Baudirektor Rodehack erläutert, dass die Betonschutzwand an der Autogas-Tankstelle erforderlich ist und bereits an der Kaagangerstraße beginnen müsse. Deshalb muss die Zufahrt zur Tankstellen über die neue Verbindungsstraße nach Inning nach 100 m von Osten her erfolgen. Er gestand ein, dass ein Ausgleich für die wegfallenden Parkflächen geschaffen werden muss, konnte aber noch keine konkrete Lösung anbieten, da die angrenzenden Grünflächen bereits in Verwendung sind.

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Zusammenfassung der Diskussion und Abstimmung:

Bürgermeister Luge fasste im Anschluss die Diskussion kurz zusammen und kündigte an, dass am 4. Dezember 2012 ein weiterer Termin bei der Regierung in München stattfinden wird. Dort soll dann die ausgewählte Variante nochmals diskutiert werden. Er bat um Handzeichen, wer von den anwesenden Bürgern für die Variante Mitte bzw. für die Variante West stimmen würde. Dabei ergaben sich eine Stimme für die Variante West und sechs Enthaltungen.





Der Großteil der Anwesenden sprach sich für die Variante Mitte aus. Der Kommandant der Echinger Feuerwehr Richard Schuster befürwortet die Variante Mitte ebenfalls. Er sieht deutliche Vorteile, besonders bei First-Respoder-Fahrten, da hier eine Zeitersparnis von bis zu einer Minute bei Einsatzfahrten in den Süden Echings gegenüber der Variante West zu erwarten ist. Luge bedankte sich zum Abschluss noch ausführlich bei der Bürgerinitiative, die mit ständig neuen Vorschlägen und kritischem Hinterfragen letztendlich für das Zustandekommen der nun ausgewählten Variante verantwortlich ist. Auch bei Staatssekretär Eck und Staatsminister a.D. Dr. Goppel bedankte er sich für die Klärung der strittigen Frage, ab der Wall südwestlich des Kreisverkehrs teilweise abgetragen werden könne (Naturschutz).

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Diskussion nach dem offiziellen Teil der Veranstaltung:





Nach dem offiziellen Teil der Veranstaltung versammelten sich die Vertreter der Baudirektion und der Bürgerinitiative an den ausgehängten Plänen. Dort wurde noch ein neuer, bei der Versammlung nicht angesprochener Vorschlag der Bürgerinitiative diskutiert. Auch die Frage, ob Fußgänger auf der westlichen Seite durch die Unterführung am Kreisverkehr (Variante Mitte) gehen könnten, wurde erörtert. Bislang ist der Planungsstand, dass nur auf der östlichen Seite ein Fußgängerweg entstehen soll, da sich bei den zu verwendenden Standartteilen für den Brückenbau keine ausreichende Breite der Unterführung ergeben würde. Da aber dadurch die Erreichung des Schulbusses auf der westlichen Seite dadurch für Fußgänger ungünstig ist, wird über eine Lösung nachgedacht.
Außerdem führte Christian Schamberger (BI) an, dass Feriengäste aufgrund der Berichterstattung über die geplante Baustellen oft für die Bauzeit nicht mehr in Eching Urlaub machen wollen, da sie mit einer 3-jährigen belastenden Bauzeit rechnen. Die tatsächliche Belastung wird aber voraussichtlich deutlich geringer sein als aufgrund der Berichterstattung befürchtet wird.

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Nachtrag (8. Dezember 2012): Bei dem Termin bei der Regierung in Münchenam am 4. Dezebmer 2012 wurde laut Bürgermeister Luge ebenfalls die Variante Mitte bestätigt.

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